Das im deutschen Bundesland Sachsen gelegene Schloss wurde um ca 1170
erbaut und 1945 gegen Ende des 2. Weltkrieges fast vollständig zersört. Anhand
von historischem Bildmaterial wurde eine virtuelle Rekonstruktion angefertigt, die
über das Internet oder eine Computerstation im Museum frei betreten werden kann.
Dabei kann der Besucher mit verschiedenen Gegenständen im Schloss
interagieren und anhand von ihnen etwas über die damalige Zeit erfahren.
Zudem hat jeder Besucher die Möglichkeit, im virtuellen Schloss eigene Bilder oder
Fotografien zu erstellen und kann so seine Fusspuren hinterlassen.
Das Ganze steht als Konzeptidee für die Präsentation historischer Gebäude in
einem Museum mit Verbindung zur digitalen Welt des Internets. Schloss
Hartenstein ist dabei eine Variante, das Prinzip lässt sich beliebig auf verschiedene
historische Motive übertragen.
AUSSTELLUNGSRAUM
Raumkonzept für eine mögliche Ausstellung
Der Ausstellungsraum besteht aus zwei Teilen: Auf der einen Seite befindet sich
eine Projektion eines Panoramabildes, welches Rekonstruktionen aus diversen
Zeiten zeigt. In dieser Ansicht sieht man neben den Rekonstruktionen auch die
Silhouetten der Personen, die sich momentan in der virtuellen Welt befinden. Um
die Silhouetten herum wird die jeweilige Rekonstruktion zu der Zeit eingeblendet,
in der sich die Person befindet. Betritt also jemand das virtuelle Schloss aus der
Zeit um 1870, so erscheint die Silhouette der Person auf dem Panorama und um
sie herum als Lichtkegel die Rekonstruktion aus der Zeit in Farbe.
Auf der anderen Seite des Raumes befinden sich die Computerstationen über
welche die Besucher in die verschiednen Zeiten eintauchen können. Um die
Stationen herum werden mit Hilfe einer Projektion die verschiedenen Bilder und
Fotografien gezeigt, welche die Besucher in der virtuellen Welt gemacht haben.
In dieser digitalen Bildergalerie werden die verschiedene Bilder nacheinander in
den Vordergrund gehoben und es erscheint ein Textfeld, welches den Besuchern
mehr Informationen zum Entstehungsort und den im Bild enthaltenen
Gegenständen anzeigt.
(Der Prototyp ist interaktiv, Bilder können
angeklickt werden und um wieder zur Übersicht zu gelangen erneut in den weissen Bereich klicken)
VIRTUELLE WELT
Die virtuelle Welt mit der digitalen Rekonstruktion des Schlosses kann
über einen Client-Software betreten werden. Die Software dafür
muss zuerst herunter geladen werden. Weiter unten sind verschiedene
Betriebsysteme und den dafür passenden Client zum herunter laden bereit.